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Harald Martenstein

»Jeder lügt so gut er kann«
05:25

Am Literaturtelefon Kiel unter der Rufnummer 0431/901-8888 und auf www.literaturtelefon-kiel.de liest Harald Martenstein vom 4. bis 17.5.2026 aus seinem 2018 im Verlag C. Bertelsmann, München erschienenen Kolumnen-Band „Jeder lügt so gut er kann: Alternativen für Wahrheitssucher“ die Kolumne „Im Hafen“. Die Aufnahme entstand bei einer Lesung unter dem Motto „Das Beste aus 20 Jahren“ am 28.1.2026, bei welcher der Autor auf Einladung des Metro Kinos Kiel im KulturForum in der Stadtgalerie Kiel zu Gast war.

Der vielfach preisgekrönte ZEIT-Kolumnist Harald Martenstein ist einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands. In seinen kurzen Texten wagt er sich immer wieder an die großen Themen der Gegenwart – subjektiv, überraschend, oft sehr witzig. Ob es um politische Korrektheit, um Migration, Feminismus oder um scheiternde Utopien – und in der hier zu hörenden Kolumne nicht zuletzt um die Sterblichkeit – geht: Martenstein hat keine Angst davor, sich unbeliebt zu machen und dem Mainstream zu widersprechen. In „Jeder lügt so gut er kann“ geht es aber auch immer wieder um das private Scheitern und Alltagsprobleme, als Vater, als Berliner, als Mann oder Deutscher. Brillante Glossen – intelligent und amüsant.

Harald Martenstein, 1953 geboren in Mainz, ist Autor zahlreicher Sachbücher und Romane, u.a. „Ansichten eines Hausschweins“, „Nettsein ist auch keine Lösung“ und „Heimweg“. Seine Kolumnen im ZEIT-Magazin, in der WELT am Sonntag, im NDR und auf Radio Eins haben Kultstatus. Ab Februar 2026 übernimmt er die bekannte Kolumne auf Seite 2 der BILD-Zeitung, die zuvor von dem kürzlich verstorbenen Franz Josef Wagner unter dem Titel „Post von Wagner“ verfasst wurde. Die neue Kolumne heißt „Mail von Martenstein“ und wird werktäglich (Montag bis Freitag) erscheinen, wobei er seine persönlichen Beobachtungen und Alltagsthemen einbringt.

Martenstein wurde unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis, dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und zuletzt 2024 mit dem Medienpreis für Sprachkritik ausgezeichnet und unterrichtet an Journalistenschulen. Martenstein lebt in Berlin und in der Uckermark.

Wikipedia über den Autor

Harald Martenstein über die Sterblichkeit (WeCroak) (ZEIT-Magazin)

Verlag: C. Bertelsmann, München / Penguin

Foto: C. Bertelsmann Verlag

Tom Schulz Jehona Kicaj